Über mich
Ich komme aus der Arbeit, über die ich spreche.
Achtzehn Jahre Informationsmanagement und technische Dokumentation, überwiegend in Entwicklungsumgebungen der Automobil- und Zulieferindustrie. Das prägt, worüber ich in Trainings rede und worüber nicht.

Technische Dokumentation ist Arbeit, die sich nicht nebenbei erledigen lässt. Eine Struktur über tausende Seiten hinweg konsistent zu halten, verlangt Konzentration über Stunden, nicht Minuten. In den Jahren bei einem Sprachdienstleister, überwiegend an Dokumentation für BMW Motorrad, habe ich gesehen, wie stark diese Arbeit unter der Taktung des Arbeitstags leidet und wie wenig die üblichen Antworten daran ändern.
Das ist der Ausgangspunkt für fokustiefe: Training zu einer konkreten Frage. Wie bleibt anspruchsvolle Denkarbeit unter den heutigen Bedingungen möglich.
Drei Säulen
Worauf die Arbeit aufbaut
Fachpraxis
Achtzehn Jahre in technischen Teams, als Informationsmanager und technischer Redakteur. Ich kenne Sprintlogik, Freigabeprozesse und die Art von Meetings, um die es geht, aus der Innenperspektive.
Trainingserfahrung
Seit 2014 unterrichte ich durchgehend Gruppen. Was in einem Raum mit zwölf Leuten trägt und was nur auf Folien funktioniert, ist eine eigene Kompetenz.
Forschungsbezug
Die Inhalte stützen sich auf publizierte Forschung zu Unterbrechungen, Aufmerksamkeit und Erholung, unter anderem von Gloria Mark, Sophie Leroy und dem Leibniz-Institut für Resilienzforschung. Quellen werden im Training benannt, nicht angedeutet.
Wie ich arbeite
Was am Ende zählt, ist nicht die einzelne Technik, sondern ob ein Team unter anhaltender Belastung handlungsfähig bleibt, kurz: Resilienz. Ich verspreche dafür keine Veränderung von Haltung oder Persönlichkeit. Das Training arbeitet an Verfahren und an Bedingungen: an dem, was ein Team an seinem Arbeitsalltag tatsächlich verändern kann, und an dem, was der Einzelne tun kann, wenn sich die Bedingungen nicht ändern lassen.
Zwei Dinge finden Sie bei mir nicht. Erstens keine Standardpräsentation, die unverändert von Kunde zu Kunde wandert: Jedes Format beginnt mit einer Vorabklärung zum konkreten Arbeitskontext. Zweitens keine Kennzahlen, die mehr versprechen als sie halten. Wo Wirkung gemessen wird, wird auch gesagt, was die Messung nicht abdeckt.
Nebenher
Ich schreibe. Zuletzt erschienen ist „Der Puls des Jetzt“, ein Band mit kurzen Übungen. Entstanden aus derselben Beobachtung, die auch diese Arbeit trägt: dass zusammenhängende Aufmerksamkeit eine knappe Ressource ist. Das Schreiben läuft neben der Trainingsarbeit weiter.
Zeitplan
fokustiefe nimmt den Trainingsbetrieb am 1. Oktober 2026 auf. Bis dahin baue ich die Formate fertig auf und führe Vorgespräche. Termine ab Oktober können Sie unverbindlich vormerken lassen.